Gemeinde Haldenwang
Urgewaltige Kräfte waren am Werk und schufen eine Landschaft von begeisternder Schönheit. So steht es in den Geschichtsbüchern geschrieben. Gemeint sind die Gletscher der Eiszeit, die unsere Allgäuer Heimat formten. Am Hang der rechten Seitenmoräne des Illertales liegen die Orte Haldenwang und Börwang mit ihren vielen Weilern und Einzelgehöften. Die früheste Kunde von Haldenwang gibt eine Ottobeurer Chronik, welche um 1180 geschrieben wurde. Nach ihr habe Königin Hildegard, die Frau Karl des Großen, dem angeblich 764 gegründeten Kloster Ottobeuren ihr Gut zu »Haldenwanc« geschenkt.
Heute ist Haldenwang mit seinen rund 3.700 Einwohnern eine Gemeinde mit Perspektiven. In den letzten Jahren wurde kommunalpolitisch viel in die Wege geleitet und einiges beharrlich dem Ziel zugeführt. Die Infrastruktur ist intakt. Ein neues Rathaus im Herzen von Haldenwang, ein großzügiges Schul- und Sportzentrum, ein lebendiges Siedlungswesen, neue Kindergärten und intakte Vereine geben Zeugnis einer beachtlichen Entwicklung in den letzten Jahren.
Das größte Kapital ist allerdings die Landschaft. Eine Vernetzung zahlreicher Rad- und Wanderwege, ein erneuertes Quellwasser-Freischwimmbad, und verschiedene Sporteinrichtungen geben den Besuchern der Gemeinde Haldenwang genügend Möglichkeit, Erholung zu finden und die Freizeit sinnvoll zu gestalten.
Sehenswürdigkeiten
Neugestalteter Ortskern
Rathaus, Kirche, Dorfplatz, Pfarrkirche St. Theodor und Alexander. Hochaltar der Haldenwanger Schreiner Peter und Hans Lerff (1687/88).
Anna-Altar
Das wohl wertvollste Werk »Anna Selbdritt« rührt aus der Werkstatt des älteren Hans Striegel her, der um 1440 in Memmingen tätig war.
Leonhardikapelle in Börwang
Erbaut zwischen 1450 und 1480. Wallfahrtskirchlein mit jährlichem Leonhardi-Ritt am Patrozinium (6. November). Kanzel um 1680/90 erstellt.
Burghalde
Aussichtspunkt östlich von Haldenwang auf einem Moränenhang.
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