Burgenregion Allgäu

Burgruine Schöneberg


Erste urkundliche Erscheinung 1400...

Über die Geschichte der Burg ist nur wenig bekannt. Sie tritt erst 1400, als Walter von Königsegg zu Wartenstein seine Veste zum Schönenberg an den Ritter Heinrich von Nauns versetzte, urkundlich in Erscheinung. 1405 löste Königsegg die Burg wieder ein und veräußerte sie für 1.235 Pfund Pfennig an das Stift Kempten bzw. Fürstabt Friedrich von Laubenberg – was Kaiser Sigmund 1436 als oberster Lehensherr bestätigte.

 

Die Burg geriet wohl im Laufe des 17. Jahrhunderts in Verfall, erhob sich aber Ende des 19. Jahrhunderts noch als teilweise viergeschossige Turmruine. Nur wenige Jahrzehnte später stand nur noch das Erdgeschoss, das wohl um 1950 beim Einbau eines Wasserspeichers drei seiner Wände verlor. Um 1970 wurden dann die zugehörigen Burggräben, die einst die Vorburg und die Hauptburg umfriedeten, verfüllt.

Besonderheiten auf einen Blick

_ Von jener stattlichen Turmburg, die ihn einst krönte, berichten nur

   noch ca. 3,5m hohe Mauerreste.

_ Das verbleibende Turmfragment lässt sich in die Zeit um 1300 datieren

   und gehörte zu einem quadratischen Wohnturm mit ca. 12 m Seitenlänge.

_ Über die Geschichte der Burg ist nur wenig bekannt, sie tritt erst 1400

   urkundlich in Erscheinung.

_ Die Burg geriet wohl im Laufe des 17. Jahrhunderts in Verfall, erhob sich

   aber Ende des 19. Jahrhunderts noch als teilweise viergeschossige Turmruine.

   Nur wenige Jahrzehnte später stand nur noch das Erdgeschoss.

 

Wegbeschreibung

Ab der Autobahn-Ausfahrt Betzigau 
Von A7 südlich von Kempten die Ausfahrt Betzigau nehmen, dann Richtung Betzigau bis Abzweig Durach, dann. Sofort links abfahren Richtung Betzenried. Der Beschilderung Schönberg folgen bis zum gleichnamigen Bauernhof.

Zugang tagsüber jederzeit und kostenfrei (Privatbesitz), Gehzeit ca. 2 Minuten

 

MEHR ZUM STANDORT
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