Burgenregion Allgäu

Marktgemeinde Reutte


Die Marktgemeinde Reutte mit 7000 Einwohner, liegt in der nordwestlichsten Ecke Tirols, im Außerfern. Die stattlichen Bürgerhäuser mit prächtigen Giebeln, Erkern und Lüftlmalereien schaffen eine reizvolle Mischung von bewegter Geschichte und Gegenwart.

Traditionelle Gasthäuser, gemütliche Restaurants, moderne Geschäfte und prächtige Bürgerhäuser künden in der historischen Marktgemeinde Reutte von lebendiger Gegenwart und bewegter Vergangenheit.

Seit den fünfziger Jahren bis heute hat Reutte dank seiner zentralen Stellung und seiner Verkehrslage einen ungeheuren Aufschwung erlebt. Die einst vorherrschende landwirtschaftliche Struktur im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben ist verschwunden. Handel, Gewerbe, Industrie, Tourismus und Verwaltung sind heute die Merkmale des Bezirkshauptortes.

Die Marktgemeinde an der Via Claudia Augusta und an der Salzstraße, liegt auf 854 m Seehöhe inmitten eines weiten Talbeckens am Lech, umsäumt von Bergen. 

 

 

Kulturelle Sehenswürdigkeiten

 

Die Burgenwelt Ehrenberg mit Ehrenberger Klause, Burgruine Ehrenberg, Fort Claudia und die Festung Schlosskopf.

 

Das Heimatmuseum „Grünes Haus“

 

Den prächtigen Gebäuden in Ober-, und Untermarkt, verziert mit Lüftlmalereien.

 

St. Anna Kirche

 

 

Weitere Angebote und Highlights 

 

Das Erlebnismuseum „Dem Ritter auf der Spur“ und

die Naturausstellung „Der Letzte Wilde“

Die Fußgängerhängebrücke in Tibetstyle „Highline 179“

 

Die Ehrenberger Therme mit Saunawelt und Wellness Angebote.

 

Glasklare Naturseen zum Baden, Angeln, Bootfahren und genießen

 

Die Via Claudia Augusta Rad/Wanderweg führt durch Reutte

 

Der Lechwanderweg mit 125 km länge von der Quelle am Formarinsee bis zum Wasserfall in Füssen.

 

Pest und Pestzeit im Außerfern und im Allgäu

Am Donnerstag, den 1. Oktober 2020, um 19 Uhr in der Bücherei Reutte referiert Klaus Wankmiller über die Pest und die Pestzeit im Außerfern und im Allgäu. Dabei werden nicht nur Beispiele genannt, wie sich die Krankheit ausbreitete und wie man sich davor zu schützen versuchte, sondern es werden eindrucksvolle Beispiele von Pestkapellen, Pestkreuzen und Gedenksteine gezeigt.

Pandemien begleiteten schon immer die Geschichte der Menschheit. Eine der verheerendsten war die Pest. In mehreren Wellen wurde Mitteleuropa seit 1347 immer wieder von dieser Seuche heimgesucht. Vor allem während des Dreißigjährigen Krieges verbreitete sich die Pest im Außerfern und im Allgäu. Auch damals wurden Orte abgeschottet oder sie mussten umgangen werden. Die Toten bestattete man in der Regel weit außerhalb der Orte auf eigens angelegten Pestfriedhöfen. Häufig entstanden in der Nähe Kapellen, die dem Pestpatron Sebastian geweiht waren. In fast allen Kirchen findet man ein Bild oder eine Figur der Pestpatrone Sebastian oder Rochus. In vielen Fluren und an alten Pfaden erinnern auch heute noch Denkmäler an diese schlimme Zeit.

 

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